In eigener Sache

Liebe Mitglieder und Freunde,

im Zuge der jüngsten Vorkommnisse (unten aufgeführt) haben sich  die Shambhala-Zentren und -Gruppen  im deutschsprachigen Raum zu  der folgenden gemeinsamen Verlautbarung  entschlossen.Bitte sprecht uns an, teilt uns eure Gedanken und Gefühle zu den Vorkommnissen mit. Wir sind dankbar für den Austausch mit Euch

Euer Shambhala Frankfurt Team

In eigener Sache

In den vergangenen Monaten wurden Vorwürfe wegen sexuellen Fehlverhaltensgegen Mitglieder des Führungsgremiums von Shambhala erhoben. Unter den Beschuldigten ist auch unser Lehrer und Linienhalter Sakyong Mipham Rinpoche.

Noch fehlen viele Details, um uns ein vollständiges Bild zu machen. Wir können zum jetzigen Zeitpunkt aber sagen, dass uns die Vorwürfe tief erschüttern und dass unser Mitgefühl allen Menschen gilt, denen Leid zugefügt wurde. Und wir möchten klarstellen, dass wir den Missbrauch von Macht, gegenüber Frauen oder in jeder anderer Form, entschieden ablehnen.

Unser Zentrum ist eine Gemeinschaft, die von Menschlichkeit und gegenseitigem Respekt getragen wird. Wir wollen, dass dies auch künftig so bleibt. Wir begrüßen deshalb sehr, dass unabhängige Ermittlungen begonnen haben, um die Vorwürfe aufzuklären.

Sakyong Mipham Rinpoche hat sein Führungs- und Lehramt am 7. Juli 2018 niedergelegt. Der Kalapa-Rat, unser höchstes Leitungsgremium, war schon zuvor geschlossen zurückgetreten. Die Zukunft wird Veränderungen für uns bringen. Für viele von uns steht aber auch fest, dass wir den Weg von Zuversicht und Menschlichkeit weiter gehen wollen. Wir laden Euch auch gerade deshalb herzlich ein, in unser Zentrum zu kommen und das Gespräch zu suchen.